Amr Ahmed – Der Intifada-Versteher

Spiegel Online veröffentlichte nun einen antisemitischen Kommentar von Intifada-Versteher Amr Ahmed. So sehen also die Reaktionen deutscher Medien auf die richtige und überfällige Anerkennung der israelischen Hauptstadt seitens der USA aus.

Bisher war vor allem Jakob Augstein für seine antisemitischen Beiträge auf Spiegel Online bekannt. Der zieht dann gerne mal Parallelen zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu, der AFD und dem Faschismus oder verbreitet schlimme Lügen über Gaza. Hauptsache, seine von Intelligenz nicht gerade verwöhnte Leserschaft findet Bestätigung in ihrem anti-westlichen Weltbild.

Wahrscheinlich dieser Leserschaft entsprungen ist Amr Ahmed, der jetzt auch einen Kommentar für Spiegel Online verfassen durfte. Dabei entpuppt er sich als Intifada-Versteher dessen nostalgischer Antisemitismus just auf die aktuelle Entscheidung des US-Präsidenten, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen, übertragen wird.

Zunächst erzählt Ahmed unverhohlen von seiner Zeit als junger Anti-Israel-Aktivist, in der er an einer Demonstration in seiner Heimatstadt in Nordägypten teilnahm. Ob er dazu von seinem Vater gezwungen wurde, lässt Ahmed völlig unreflektiert außen vor und verweist lediglich darauf, dass er wütend war. Anscheinend sieht er die von Wut und Antisemitismus geladene Demonstration immer noch als gerechtfertigt an.

Der Anlass damals: das Video von Mohammed al-Dura. Dieses jedem geschulten Antizionisten bekannte Video zeigt den 12-jährigen Jungen Mohammed al-Dura mit seinem Vater im Kreuzfeuer zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften und wie Mohammed und sein Vater versuchen, sich vor den Schüssen in Sicherheit zu bringen. Aber schließlich stirbt der Junge im Schoß seines Vaters.

Dass es sich bei dem erwähnten Video allerdings offensichtlich um verschwörerisches Propagandamaterial im Sinne der palästinensischen Terror-Agenda handelt, verschweigt Ahmed. Stattdessen geht er Hand in Hand mit den Aggressoren der sogenannten Zweiten Intifada und verbreitet auch heutzutage noch diese antisemitische Lüge.

Aktuell fühlt sich Ahmed wieder in diese nostalgischen Zeiten als antisemitischer Freiheitsdemonstrant zurückversetzt und ist wieder wütend. Der Anlass heute: die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Er rechtfertigt also die bevorstehende und bereits angekündigte Intifada der Hamas, die seiner Meinung nach wohl auch damals vollkommen okay war, mit der vermeintlichen Provokation Trumps, die er wiederum auf eine Stufe stellt mit dem Propaganda-Tod eines Jungen.

Wer das nicht komisch findet, ist wahrscheinlich Antisemit. Und dem ist leider nicht zu helfen.

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